Brotzeit ist die schönste Zeit

Wann?
Die Brotzeit isst man bei uns z. B. als Stärkung um 11 Uhr oder zwischen Nachmittagskaffee und Abendessen um 17 Uhr. Ansonsten kann man fränkische Brotzeit das ganze Jahr über genießen. Am allerbesten schmeckt sie an der frischen Luft in einem urigen Biergarten wie hier bei uns im Oskar.

Warum?
Tatsächlich kommt der Brauch aus alten Zeiten, als man sich bei schwerer körperlicher Arbeit zwischendurch gerne einmal stärkte. Die Brotzeit hat daher auch heute noch in erster Linie erquickenden Charakter nach der Arbeit, auf der Wanderung, vor großen Aufgaben. Sie enthält damit eine deutliche soziale Komponente und verbindet sich mit wohlwollender Fürsorge, ob als einladender Willkommensgruß, anerkennende Geste oder stärkende Wegzehrung. Zusammengefasst stiftet die Brotzeit einen guten Teil oberfränkischer Identität.

Was?
Eine typisch fränkische Brotzeitplatte ist sehr vielfältig und genau das macht sie so besonders. Hier eine Auswahl an absoluten Brotzeit-Dauerbrennern: Obatzter, Schinken, Pressack, saure Gurke, Brot, Käse, Butter, Radieschen, rote Zwiebeln, Göttinger, Kräuterquark, Wurst mit Musik.

Wie?
Am besten immer in geselliger Runde gemeinsam mit Freunden, Bekannten und der Familie. Es geht um Lebensfreude und urfränkische Gemütlichkeit und darum, das Leben zu genießen.

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